"Dass ich existieren kann nur in der Liebe"

Hannah Arendt und Rosa Luxemburg
Lesung mit Musik


Mit Sabine Bräuning
Barbara Stoll 
und Wolfram Karrer am Akkordeon

Backnanger Bürgerhaus am 25.März 2022



Rosa Luxemburg (1871-1919) und Hannah Arendt (1906-1975) sind einander nie begegnet, aber sie sind sich ähnlich in ihrer Liebe zur Welt, zu den Menschen und ihrem Mut zu großen Gefühlen. Beide kamen aus gebildeten jüdischen Familien und waren damit prädestiniert, kosmopolitisch zu denken und jedweden Nationalismus zu bekämpfen. Beide hätten sich selbst nie als Feministinnen bezeichnet, doch sie waren es de facto: besaßen Bildung, hatten einen Beruf und führten ein selbstbestimmtes Leben. Sie waren beide klüger als die meisten Männer, mit denen sie es zu tun hatten-klug und streitbar, das war und ist bis heute eine brisante Mischung bei Frauen.
Die Lesung aus Briefen und Schriften zeichnet beider Biographien nach, erzählt von Höhen und Tiefen und von Liebesgeschichten, die von ihren politischen Kämpfen und intellektuellen Auseinandersetzungen nicht zu trennen sind.